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Fussball-WM 2006
 
Dortmunder Westfalenstadion
Dortmunder Westfalenstadion
Stadiondaten
Kapazität:
66.000 Sitzplätze
Maßnahme:
Ausbau
Baubeginn:
Mai 2002
Fertigstellung:
Sommer 2003
Weitere Infos:
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund 09
Borussia Dortmund
 
Gründung:
1909
Erfolge:
  • 2002
    - Zum sechsten Mal
      Deutscher Meister
Alle Spiele in Dortmund auf einem Blick

WM-Stadt Dortmund

Dortmund, das Herz Westfalens, ist nicht nur als bedeutende Stadt im Ruhrgebiet bekannt. Auch ihre Brauerei-Geschichte, große Events und natürlich der Fußball spielen in der Stadt eine große Rolle. Mit Borussia Dortmund, der heimischen Mannschaft, feiern die Fans Woche für Woche. Kein Wunder, dass Dortmund als eine der zwölf WM-Städte gerade im Bereich Partys einiges zu bieten hat.

Das Ruhrgebiet scheint auf den ersten Blick immer etwas trist - Dortmund bildet da allerdings die Ausnahme. Die große Stadt mit dem schönen Westfalenpark, den Westfalenhallen und natürlich dem Westfalenstadion überrascht seine Besucher immer wieder. Und mit dem Westfalenstadion, das in vielerlei Hinsicht rekordverdächtig ist, ist diese Stadt im Herzen Westfalens ein idealer Austragungsort für die Spiele der Weltmeisterschaft.

Samstag, 10 Juni - Dortmund - 18:00
Trinidad
Trinidad
0 : 0
Schweden
Schweden
 
Mittwoch, 14 Juni - Dortmund - 21:00
Deutschland
Deutschland 1 : 0
Polen
Polen
 
Montag, 19 Juni - Dortmund - 15:00
Togo
Togo 0 : 2
Schweiz
Schweiz
 
Donnerstag, 22 Juni - Dortmund - 21:00
Japan
Japan 1 : 4
Brasilien
Brasilien
 
Achtelfinalspiel in Dortmund
 
Dienstag, 27 Juni - Dortmund - 17:00
Brasilien
3 : 0
Ghana
 
Halbfinalspiel in Dortmund
 
Dienstag, 4 Juli - Dortmund - 21:00
Deutschland
0 : 1
Italien
 

Das Stadion

Das Westfalenstadion ist landesweit bekannt und beliebt. Es wurde für die WM 1974 gebaut. Erste Pläne für die später Eindruck schindende Spielstätte gab es aber schon Anfang der 60er Jahre. Damals überlegte man allerdings noch, ob nicht die ‚Kampfbahn Rote Erde', ein bestehendes Stadion, erweitert werden sollte. 1965 entschied man sich dagegen und begann stattdessen mit der Errichtung des ‚Zwillingsstadions', das direkt neben der ‚Roten Erde' seinen Platz fand. Der Bau wurde als Fertigsystem mit Palettenbauweise durchgeführt und man sparte sich dadurch die Hälfte der veranschlagten Kosten.
Im November 2001 wurde beschlossen, die Ecken des Stadions auszubauen, um die Kapazitäten der Sitzplätze auf 67.000 zu erhöhen. Der zweite Teil der Modernisierung wurde im Jahr 2005 durchgeführt. Im Unterrang erhielten die Sitze Rückenlehnen und außerdem wurde dort auch ein VIP-Bereich eröffnet. Gleichzeitig wurden elektronische Zugangskontrollen eingeführt und die Mannschaftsbereiche erneuert.

Das Westfalenstadion ist, wie schon erwähnt, rekordverdächtig. So kamen in der Saison 2004/2005 über 1,4 Millionen Zuschauer in den Spielen. Das größte Stadion Deutschlands hat auch in anderen Bereichen die Nase vorn. So gibt es über 3500 Bewirtungsplätze und die 62 Meter hohen gelben Pylonen heben sich aus der Dortmunder Skyline ab. Sie weisen in diesem Sommer Gästen aus aller Welt den Weg ins Westfalenstadion.

Die Fan-Angebote

Auf dem Friedensplatz im Herzen der City feiert Dortmund sein Fan-Fest. Vier Wochen lang werden hier 56 WM-Spiele live auf der Großleinwand übertragen und im täglichen Rahmenprogramm sorgen Stars wie die Gruppe Juli, Sasha, Right Said Fred und viele andere für die richtige Party-Stimmung. Viele weitere Events sorgen außerdem für Unterhaltung für die ganze Familie. Das ist aber noch nicht alles. Der zweite Teil des Fan-Festes findet in den Westfalenhallen statt. Ganz im Zeichen des Spaßes und der multikulturellen Begegnungen erwartet hier die Fans ein Entertainment-Programm der Spitzenklasse. Neben den Live-Übertragungen aller Spiele gibt es Konzerte internationaler Stars, Kino, Comedy und viele Motto-Partys, bei denen nicht nur die gute Laune inklusive ist. Die meisten dieser Veranstaltungen sind für die Besucher gratis - nur in seltenen Fällen muss Eintritt gezahlt werden.

Die Stadt

Ein Besuch in Dortmund lädt zum Erkunden der Stadt und seiner Sehenswürdigkeiten ein. Auch wenn im Zweiten Weltkrieg ein Großteil der Innenstadt und viele Wohnbereiche fast zerstört wurden, gibt es hier gerade im geschichtlichen Bereich einiges zu sehen. Schließlich gehörte die Stadt schon im 13. Jahrhundert zu den wohlhabendsten und mächtigsten Binnenhafenstädten der Hanse. Zwischen 1870 und 1873 nahmen drei Zechen hier ihren Betrieb auf und sorgten für den Aufstieg in die Schwerindustrie. Wer sich dafür interessiert, dem wird ein Besuch der Zeche Zollern gefallen. Die Zechenanlage wurde 1898 eingeweiht und erscheint durch ihre Architektur fast schon wie ein Schloss. Besonders der Gegensatz der alten Zeche hin zu modernster Technik fasziniert die Besucher jedes Mal aufs Neue. Auch einen Besuch wert ist der Alte Markt in der Innenstadt, die von Wallstraßen umgeben ist. Nicht weit vom Alten Markt findet mach auch das Wahrzeichen der Stadt Dortmund: der 104 Meter hohe Turm der Reinholdikirche.
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