Das Stadion
Das Westfalenstadion ist landesweit bekannt und beliebt. Es wurde für die WM 1974 gebaut. Erste Pläne für die später Eindruck
schindende Spielstätte gab es aber schon Anfang der 60er Jahre. Damals überlegte man allerdings noch, ob nicht
die ‚Kampfbahn Rote Erde', ein bestehendes Stadion, erweitert werden sollte. 1965 entschied man sich dagegen und
begann stattdessen mit der Errichtung des ‚Zwillingsstadions', das direkt neben der ‚Roten Erde' seinen Platz fand.
Der Bau wurde als Fertigsystem mit Palettenbauweise durchgeführt und man sparte sich dadurch die Hälfte der veranschlagten
Kosten.
Im November 2001 wurde beschlossen, die Ecken des Stadions auszubauen, um die Kapazitäten der Sitzplätze auf 67.000 zu erhöhen.
Der zweite Teil der Modernisierung wurde im Jahr 2005 durchgeführt. Im Unterrang erhielten die Sitze Rückenlehnen und
außerdem wurde dort auch ein VIP-Bereich eröffnet. Gleichzeitig wurden elektronische Zugangskontrollen eingeführt und
die Mannschaftsbereiche erneuert.
Das Westfalenstadion ist, wie schon erwähnt, rekordverdächtig. So kamen in der Saison 2004/2005 über 1,4 Millionen Zuschauer in den
Spielen. Das größte Stadion Deutschlands hat auch in anderen Bereichen die Nase vorn. So gibt es über 3500 Bewirtungsplätze
und die 62 Meter hohen gelben Pylonen heben sich aus der Dortmunder Skyline ab. Sie weisen in diesem Sommer Gästen aus aller
Welt den Weg ins Westfalenstadion.
Die Fan-Angebote
Auf dem Friedensplatz im Herzen der City feiert Dortmund sein Fan-Fest. Vier Wochen lang werden hier 56 WM-Spiele live auf der
Großleinwand übertragen und im täglichen Rahmenprogramm sorgen Stars wie die Gruppe Juli, Sasha, Right Said Fred und viele
andere für die richtige Party-Stimmung. Viele weitere Events sorgen außerdem für Unterhaltung für die ganze Familie.
Das ist aber noch nicht alles. Der zweite Teil des Fan-Festes findet in den Westfalenhallen statt. Ganz im Zeichen des Spaßes
und der multikulturellen Begegnungen erwartet hier die Fans ein Entertainment-Programm der Spitzenklasse. Neben den
Live-Übertragungen aller Spiele gibt es Konzerte internationaler Stars, Kino, Comedy und viele Motto-Partys,
bei denen nicht nur die gute Laune inklusive ist. Die meisten dieser Veranstaltungen sind für die Besucher gratis - nur in
seltenen Fällen muss Eintritt gezahlt werden.
Die Stadt
Ein Besuch in Dortmund lädt zum Erkunden der Stadt und seiner Sehenswürdigkeiten ein. Auch wenn im Zweiten Weltkrieg ein Großteil
der Innenstadt und viele Wohnbereiche fast zerstört wurden, gibt es hier gerade im geschichtlichen Bereich einiges zu sehen.
Schließlich gehörte die Stadt schon im 13. Jahrhundert zu den wohlhabendsten und mächtigsten Binnenhafenstädten der Hanse.
Zwischen 1870 und 1873 nahmen drei Zechen hier ihren Betrieb auf und sorgten für den Aufstieg in die Schwerindustrie.
Wer sich dafür interessiert, dem wird ein Besuch der Zeche Zollern gefallen. Die Zechenanlage wurde 1898 eingeweiht und
erscheint durch ihre Architektur fast schon wie ein Schloss. Besonders der Gegensatz der alten Zeche hin zu modernster
Technik fasziniert die Besucher jedes Mal aufs Neue. Auch einen Besuch wert ist der Alte Markt in der Innenstadt, die von
Wallstraßen umgeben ist. Nicht weit vom Alten Markt findet mach auch das Wahrzeichen der Stadt Dortmund: der 104 Meter hohe
Turm der Reinholdikirche.
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