Das Stadion
Schon im September 2000 wurde das neue Hamburger
Stadion eingeweiht - mit einem Länderspiel Deutschland gegen
Griechenland. Davor gab es lange Jahre, in denen der Umbau Stück
für Stück vorgenommen wurde. Anfang 1988 begannen die
Umbauten, die dafür sorgten, dass das Stadion jetzt von der
UEFA in die Liste der Fünfsterne-Stadien aufgenommen wurde.
Am Anfang stand der Abriss des alten Volkspark-Stadions, der in
vier Abschnitten vorgenommen wurde. Daraufhin drehte man dann
noch das Spielfeld und baute die Tribünenseiten neu auf.
Sämtliche Funktions-, VIP- und Medienbereiche sind ebenfalls
erneuert worden und die Zuschauer können sich außerdem
darüber freuen, dass alle Plätze nun überdacht
sind. Ganz neu, genauer gesagt seit Start der Saison 2005/2006,
sind die elektronischen Einlasskontrollen, die mithilfe einer
kontaktlosen Chiptechnologie funktionieren.
Das alte Volkspark-Stadion wurde übrigens
1953 auf Trümmern errichtet. In Erinnerung blieb es vor allem
durch das denkwürdige WM-Spiel 1974, bei dem die Deutsche
Demokratische Republik 1:0 gegen die Bundesrepublik Deutschland
siegte und somit dafür sorgte, dass unsere Elf ihr letztes
Gruppenspiel verlor. Ganz so negativ war es allerdings dann doch
nicht, denn so wurde ein Playoff-Spiel gegen Brasilien vermieden
und am Ende gingen unsere Fußballer als Weltmeister aus
dem Turnier hervor.
Der Hausherr des Stadions ist der Hamburger
Sportverein (HSV). Der spielt übrigens seit 42 Jahren ununterbrochen
in der Bundesliga und hält damit den Rekord der einzige Profi-Verein
zu sein, der immer der höchsten Klasse angehörte. Eine
Leistung, auf die die Fans ganz besonders stolz sind.
Die Fan-Angebote
Von Kunst bis hin zum Feiern - die Stadt Hamburg
hat den Fußball-Fans zu WM-Zeiten wirklich einiges zu bieten.
Tagsüber pulsiert die Stadt, lockt mit vielen Sehenswürdigkeiten
und passend zur WM auch mit Museumsausstellungen zum Thema Fußball.
Und abends wird die Hansestadt dann in ein magisches blaues Licht
getaucht, das von mehreren hundert Blue Goals ausgeht. Der Lichtkünstler
Michael Batz entwickelte zusammen mit dem Geschäftsführer
der ECE Projektmanagement, Dr. Andreas Mattner, ein Lichtkunst-Projekt,
das passend zur Fußball WM die statt verzaubern soll.
Wer es lieber lebhafter hat, der wird sich auf
Hamburgs größter WM-Party auf dem Heiligengeistfeld
wohl fühlen. Dort können die Fans für 31 Tage die
Fußball WM hautnah miterleben und alle Spiele auf der Großbildleinwand
verfolgen. Bei dem Platzangebot für mehrere tausend Zuschauer
kommt dabei sicherlich schnell Stadion-Stimmung auf und der eine
oder andere Fan wird darüber hinweg getröstet, dass
es mit den Tickets nichts geworden ist.
Die Stadt
Denkt
man an Hamburg, kommen einem meist nur zwei Dinge in den Sinn:
die Reeperbahn und die Musicals. Beides sind Aushängeschilder
der Stadt an der Elbe - aber Hamburg hat noch weitaus mehr zu
bieten. Die Ursprünge der Stadt liegen übrigens nicht
an der Elbe, sondern am Nebenfluss, der Alster. Dort wurde im
8. Jahrhundert die erste Siedlung errichtet. Erst im 12. Jahrhundert
bekam die Elbe als Handelsweg größere Bedeutung und
Hamburg wuchs an. König Barbarossa war es, der den Hamburgern
1189 das Privileg verlieh, Zoll auf der Elbe zu erheben. Kurze
Zeit später wurde Hamburg dann auch zur freien Reichsstadt.
Heute ist der Hamburger Hafen von der Fläche
her der größte Seehafen Europas und gehört außerdem
zu den sieben weltweit größten Containerhäfen.
Ca. 80.000 Menschen sind am Hafen beschäftigt und sorgen
dafür, dass er weiterhin das Wahrzeichen der Stadt bleibt.
Wer die Stadt besucht, sollte deshalb unbedingt eine Hafenrundfahrt
machen, um sich alles anzuschauen. Aber auch andere Sehenswürdigkeiten
und kulturelle Highlights der Stadt versprechen eine kurzweilige
Zeit. Und es ist auch garantiert für jeden Geschmack das
richtige dabei! |