Das Müngersdorfer Stadion wurde 1923 eröffnet, der Nachfolgebau 1975 - und zur Fußball-WM im Jahr 2006 wurde es noch einmal kräftig
modernisiert. Als am 31. März 2004 das neue Stadion offiziell mit dem Länderspiel Deutschland - Belgien eröffnet wurde, freuten
sich die Fans, dass damit die Teilnahme als Austragungsort der WM gesichert war. Der Schmerz, dass 1974 die Nachbarstadt bevorzugt
wurde, saß schließlich noch tief.
Damit das Müngersdorfer Stadion WM-tauglich wurde, wurden die Umbau-Arbeiten während des laufenden Spielbetriebs vorgenommen.
Nach und nach wurden die Tribünen abgerissen und wieder aufgebaut. Außerdem wurde dafür gesorgt, dass das Stadion an Atmosphäre
gewinnt. Und das ist eindeutig gelungen. Rund 46.000 Fans finden nun auf den Tribünen der Arena Platz und profitieren vor allem
von der kompakten Raumnutzung.
Ein besonderes Highlight sind die vier Masten, die mit einer Höhe von 72 Metern das Dach tragen und gleichzeitig als Lichtmasten
genutzt werden. Sie sind schon von weitem erkennbar und leiten allen Fans den Weg ins Stadion. Die Fans freuen sich außerdem
über die Nähe zum Spielfeld - zwischen Tribünenrand und Spielfeld liegen nicht einmal mehr acht Meter! Im Stadionbereich
befindet sich außerdem noch ein Museum des 1. FC Köln, welches an alle Höhepunkte des Vereins erinnert.
Die Fan-Angebote
Dass die Kölner feiern können, ist kein Geheimnis. So ist es auch selbstverständlich, dass die Fan-Angebote zur Weltmeisterschaft
im Zeichen des Feierns stehen. Mit der Sperrung der Altstadt schafft man Platz für eine riesige Fan-Meile, bei der Sport,
Kultur und Mitmachprogramme im Vordergrund stehen.
Die Zentren des Fan Festes sind der Roncalliplatz direkt am Dom und der Heumarkt in der Altstadt. Beim Heumarkt können sich die
Fans auf die Live-Übertragung aller 64 Spiele freuen, während auf dem Roncalliplatz zusätzlich die Top-Spiele übertragen werden.
Neben dem Fußball gibt es ein interessantes und umfangreiches Kulturprogramm, das für jeden Geschmack das richtige bietet. Und wo
wir schon beim Geschmack sind: Kölsche und internationale Gastronomen sorgen bei allem für das leibliche Wohl.
Die Stadt
Die Kölner sind unheimlich stolz auf ihre Stadt - und das zu Recht! Wo sonst verbinden sich Geschichte und Moderne so perfekt
miteinander und wo sonst wird Toleranz so offen gelebt? Die Stadt, die auf über 2000 Jahre Kultur zurückblicken kann, bietet all
seinen Besuchern Spaß und Entspannung. Ob Kunstschätze, beeindruckende Bauwerke aus allen Zeitaltern, moderne Wirtschaft oder
auch einfach die Fröhlichkeit der Menschen: Köln bietet nicht nur zur Zeit der Jecken eine Vielfalt, die man nicht vergisst.
Besonders erwähnenswert ist natürlich der Kölner Dom. Das Wahrzeichen der Stadt und das bekannteste Bauwerk Deutschlands überragt
mit seinen zwei Türmen alles und ist sogar ein Weltkulturerbe. Aber nicht nur der Dom ist einen Besuch wert. Auch der Kranz der
romanischen Kirchen oder die vielen Museen mit bedeutenden Ausstellungen sollte man einmal besuchen.
Und selbst wenn man allein nach Köln reist - einsam fühlt man sich nie. Die Kölner halten sich an das Motto: "Leben und Leben lassen"
und heißen jeden Gast willkommen. Nationalitäten spielen dabei keine Rolle, schließlich leben hier schon Menschen aus über 180
Nationen. Bei so viel Toleranz und Lebensfreude ist schon jetzt sicher: Jeder, der die WM in Köln erlebt, wird sich garantiert
immer wieder gern an die Zeit zurück erinnern - egal wie die eigene Mannschaft abgeschnitten hat.